Aufgabe – ein Netzwerk entwerfen
Bei der Planung einer Richtfunkstrecke ist es entscheidend, die Verbindungsqualität zwischen den einzelnen Punkten sicherzustellen. In der Praxis läuft dies auf zwei Aspekte hinaus: die Sichtverbindung zwischen den Antennen und die Gewährleistung einer hindernisfreien Fresnel-Zone (mehr dazu in unseren FAQ) sowie wirtschaftliche Aspekte, die eine möglichst geringe Höhe der Masten oder Türme vorschreiben, bei der dennoch eine störungsfreie Übertragung gewährleistet ist. Bei der Lösung beider Probleme können wir Ihnen helfen.
Wie funktioniert es?
Die Planung eines Netzes beginnt mit der Analyse von Höhenkarten. Die am Schreibtisch getroffenen Annahmen müssen jedoch vor Ort überprüft werden – und genau darin liegt der Kern unseres Angebots. Die Sichtverhältnisse überprüfen wir mit zwei Hilfsmitteln: einer Drohne mit hochauflösender Kamera und Teleobjektiv (am Standort der ersten Antenne) sowie einer Reihe von mit Helium gefüllten Wetterballons (am Standort der zweiten Antenne). Entlang des aus der Karte bestimmten Azimuts nehmen wir eine Reihe von Aufnahmen bei unterschiedlichen Ballonhöhen auf. Die Analyse der Fotos ermöglicht es, die Mindesthöhe des Teilnehmermasts zu bestimmen, die eine einwandfreie Verbindung gewährleistet.
Technische anforderungen?
Der derzeit eingesetzte Dienst ermöglicht zuverlässige Messungen bis zu einer Entfernung von 12 km. Dazu sind gute Wetterbedingungen erforderlich – es darf weder regnen noch windig sein, und die Temperatur muss über −10 °C liegen.
Preis?
Der Umfang und die Dauer der Messung hängen stark von den örtlichen Gegebenheiten ab. Im Durchschnitt können wir an einem Arbeitstag etwa 6 Standorte überprüfen (unter der Annahme einer Entfernung von 10 km zwischen den Messpunkten). Die Kosten für einen Messtag betragen 3.200 PLN netto (einschließlich Bericht und Datenanalyse) zuzüglich der Anfahrtskosten des Teams.

