• grzybki F115
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Ich stelle den Mast/Turm auf den Boden – wie soll ich ihn gründen?

Die Wahl der Fundamentierungsmethode ist einer der entscheidenden Punkte beim Bau eines Turms – wichtig sowohl aus Kostengründen als auch im Hinblick auf den Fertigstellungstermin. Diese Entscheidung liegt oft beim Planer, doch manchmal besteht je nach Bodenverhältnissen die Möglichkeit, zwischen mehreren Optionen zu wählen. Es lohnt sich daher, die grundlegenden Lösungen zu kennen.

Die Gründungsmethode hängt ab von:

  1. Bodenart
  2. Grundwassertiefen
  3. Die Größe/das Gewicht der auf dem Fundament zu errichtenden Struktur

Die wichtigsten verfügbaren Optionen sind:

  1. Gegossenes Fundament – Fundamentplatte
  2. Vorgefertigte Betonfundamente
  3. Vorgefertigte Fundamente – Erdanker
  4. Vorgefertigte Fundamente – Schraubfundamente

Als Grundregel gilt, dass das Fundament nicht unter den Grundwasserspiegel reichen sollte. Liegt das Grundwasser flach, werden meist eine mit Erdschüttung beschwerte Fundamentplatte oder flach vergrabene Fertigteile (sogenannte „Pilze“ der F-Serie, z. B. von Elbud Gdańsk) verwendet.

Gussplatten kommen auch in bergigen Gebieten zum Einsatz, wo sich direkt unter der Erdoberfläche Felsgestein befindet und die Kosten für dessen Zerkleinerung in keinem Verhältnis zum Preis einer alternativen Lösung stünden.

Der Hauptvorteil von Fertigfundamenten liegt in ihrem attraktiven Preis im Vergleich zu Stahlbetonplatten, dem relativ geringen Arbeitsaufwand bei der Montage und der erheblichen Beschleunigung der Bauausführung. Der größte Nachteil von Ortbetonfundamenten ist hingegen die Zeit, die benötigt wird, bis der Beton die erforderliche Festigkeit erreicht hat – je nach Umgebungstemperatur beträgt diese etwa einen Monat ab dem Einbringen. Das Team muss die Arbeiten daher auf mehrere Einsätze aufteilen. Bei Fertigteilen reicht – sofern alles ordnungsgemäß vorbereitet wurde – ein einziger Einsatz aus (auch wenn dieser manchmal mehrere Tage dauert).

Lehmige und plastische Böden müssen immer ausgetauscht werden – unabhängig von der gewählten Fundamentierungsart. Unter Fertigfundamente (Pilzfundamente) muss ein Estrich aus Trockenbeton aufgebracht werden, der präzise mit einer Wasserwaage nivelliert wird – nach einer Technik, die der bei Innenestrichen verwendeten ähnelt.

Bodenschrauben sind ein moderner Ansatz für die Fundamentierung. Sie eignen sich besonders für kleinere Bauwerke – insbesondere für Türme mit einer Höhe von bis zu einigen Dutzend Metern auf festem Untergrund. Durch ihren Einsatz entfällt die Notwendigkeit, einen Bagger zu verwenden, was in schwer zugänglichen Gebieten (z. B. in den Bergen) ein besonderer Vorteil ist. Die Montage erfolgt schnell – eine zwei Meter lange Schraube lässt sich in etwa 30 Minuten einbringen – und ist gut erprobt, auch wenn die meisten Erfahrungswerte aus dem Ausland stammen.