Der Preis eines Mastes wird von drei Hauptfaktoren bestimmt: Materialkosten, Fertigungszeit und Arbeitsqualität. Bei AluPro setzen wir auf höchste Qualität – wir streben nicht danach, auf Kosten der Verarbeitungsqualität und der Sicherheit der günstigste Anbieter auf dem Markt zu sein.
Die Kosten für Aluminium – den wichtigsten bei AluPro verwendeten Konstruktionswerkstoff – unterliegen starken Schwankungen. Innerhalb von nur einem Jahr stieg der Großhandelspreis für diesen Werkstoff um fast 22 %, was sich auf die Preise der Fertigprodukte auswirkte. Je nach den vorhandenen Beständen an Rohstoffen, die zu früheren Preisen eingekauft wurden, passen die einzelnen Unternehmen ihre Preislisten schneller oder langsamer an – was einer der Gründe für die Preisunterschiede auf dem Markt ist.


Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Materialverbrauch. Einige Unternehmen stellen Fachwerke unter anderem aus Rohren mit einer Wandstärke von 1 mm her, die die Last eines Servicetechnikers, der die Konstruktion erklimmt, nicht tragen können. Um dieses Problem zu umgehen, verstärken sie eine der Wände des Gitterträgers mit einem Gitter aus 1,5-mm-Rohren. Diese Lösung macht die Konstruktion zwar leichter, aber auch weniger sicher – es reicht schon, wenn der Servicetechniker sich in der Ausrichtung der Wände irrt oder versucht, einem Hindernis (z. B. einer Antennenhalterung) auszuweichen, um in eine gefährliche Situation zu geraten. Dünnwandige Rohre wirken sich zudem negativ auf die Steifigkeit aus, insbesondere bei Turmkonstruktionen. Bei AluPro sind Rohre mit einer Wandstärke von 1,5 mm das dünnste für die Produktion zugelassene Material; wir verwenden aber auch Profile mit 2 mm und 3 mm Wandstärke.
Eine weitere Kostenvariable ist die Zeit – und diese scheuen wir nicht, um eine solide Ausführung zu gewährleisten. Alle AluPro-Masten und -Türme sind mit Flanschverbindungen ausgestattet, was in der Branche nicht zum Standard gehört. Diese Lösung garantiert mehr Sicherheit und eine deutlich einfachere Montage, auch wenn die Fertigung und das Einschweißen der Flansche mit einem zusätzlichen Zeit- und Materialaufwand verbunden sind. Die gängigere Steckverbindung weist einige gravierende Nachteile auf: schwierige Montage (keine Toleranz für Fertigungsabweichungen), die Neigung zum Festklemmen (erschwerte oder unmögliche Demontage) sowie Sicherheitsrisiken. Ein durch Druck und Belastungen durch das Eigengewicht, das Gewicht des Servicetechnikers und die Spannung der Seile eingeschobenes Rohr kann längs brechen – und von da ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum Umstürzen des Mastes.
Die Zeit steht in engem Zusammenhang mit der Verarbeitungsqualität. Wir beschäftigen erfahrene Schweißer und drängen sie bei der Arbeit nicht – wir lassen sie sorgfältig und mit tiefem Einbrand schweißen und prüfen, ob die Schweißnähte dicht und ordnungsgemäß verschlossen sind. Ein Teil der Konkurrenz schweißt ausschließlich von der Außenseite des Gitterträgers: Solche Schweißnähte lassen sich schneller und kostengünstiger herstellen (weniger Zeitaufwand, weniger Schweißgase und Schweißdraht), sind jedoch um die Hälfte schwächer. Das Schweißen von Aluminium ist ein anspruchsvoller Prozess – das Erreichen der richtigen Einschmelztiefe und einer ästhetischen Schweißnaht erfordert echte Meisterschaft. Unerfahrene Schweißer, die unter Zeitdruck stehen, können zu geradezu katastrophalen Folgen führen.



